Der Name stammt nach Erzählungen unseres verstorbenen Vaters durchaus von einem See ab. Zu Zeiten wo es noch kein Ilmenau Sperrwerk gab, ist oftmals die gesamte Fläche zwischen dem Laßrönner Ilmenau Deich und der Ortslage Winsen von Sturmflut- oder Oberwasser der Elbe und Ilmenau, überflutet gewesen. Inmitten dieser Wasserfläche schaute dann fast nur noch die Brücke heraus. Und zu den Jugendzeiten unserer Eltern waren die Winter wesentlich kälter wie heute, da ist man dann auf Schlittschuhe die gesamte Strecke von Laßrönne nach Winsen z. B. zum Konfirmanden Unterricht gelaufen. Auch heute noch muss gelegentlich mal die Straße über die Seebrücke gesperrt werden wenn über längere Zeit hohes Wasser im Ilmenaukanal geführt wird.

Anmerkung von Heinz Heinecke (siehe auch mein Bericht):

Der Name „Seebrücke“ ist abgeleitet von einer see-artigen Erweiterung der Ilmenau unterhalb der Pumpstation. Diese Erweiterung ist nicht mehr vorhanden, lässt sich aber noch erahnen, wenn wenn die großen Reeth- und Schilfbestände an der Stelle sieht. (Quelle: Heinrich von Seebach, Anfang der 50er Jahre.)

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