Das Stadtquartier Europaring mit benachbarten Straßen an der Bahnhofs-Südseite war einst ein Industrie-Standort. Die Papierfabrik Eppen, die dort das gesamte Areal dominierte, war für die Winsener Bevölkerung ein wichtiger Arbeitgeber.

Die Fabrik existiert schon lange nicht mehr, und Ende der 60er Jahre begannen die Planungen für ein Neubaugebiet. Neben niedrig geschossigen Häusern sollten dort im Geschmack der damaligen Zeit zwei große Wohnblocks entstehen. Nur der Bau eines Hochhauses konnte realisiert werden. Mehr gab der Wohnungsmarkt damals nicht her.

Viele Winsener, die als Neubürger dort einzogen, ahnten nicht, dass der Boden durch die Hinterlassenschaft der Papierfabrik kontaminiert war. Spätere Untersuchungen bestätigten das, aber die schlimmsten Befürchtungen wurden nicht bestätigt.

Heute ist das Wohngebiet wegen der unmittelbaren Nähe zum Bahnhof inklusive Busbahnhof besonders bei Pendlern zu ihrem Arbeitsplatz beliebt.

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