Ehemals B4

Bekannter als dieser Ortsteil ist bei vielen vermutlich der Gehrdener Deich, früher ein wichtiger Teil der alten B4, um Winsen zu erreichen oder zu verlassen.

Gehrden hatte usprünglich nicht den Status eines Dorfes, sondern es war einst im 15. Jahrhundert nur eine Ackerfläche am Stadtrand von Winsen, wo Jahrhunderte Jahre später sechs Bauern siedelten. Das war in Saatgehrden, wie auch heute noch eine Straßenbezeichnung heißt.

Der kleine Ort hat sich über die Zeiten mit einigen alten Häusern noch etwas Ursprüngliches erhalten.

Für die Gehrdener war es immer unbefriedigend, dass es auf kurzer Strecke keine Verbindung zwischen den Stichstraßen Geestwiesenweg und Saatgehrden gab. Dieser Mangel wurde zwischenzeitlich behoben.

Geestwiesenweg
Saatgehrden
Baumskulptur an der Hauptstraße

Neben dem Gehrdener Deich fließt ein kleiner Graben, der sein Wasser in den Ashausener Mühlengraben abführt, und Letzterer mündet dann in die Seeve, welche kurz darauf als Nebenfluss die Elbe an einem Siel erreicht. Auf diesem kurzen Weg dorthin gibt es noch besondere Natur-Areale, die hier nicht näher behandelt werden sollen.

Gehrden hat wohl wie kein anderer eingemeindeter Ortsteil unter den Segnungen unseres Zeitalters zu leiden. Zug um Zug befahren die viel frequentierte Strecke Hamburg-Hannover. Die Lärmwände dämpfen zwar den Pegel etwas ab, aber die Geräuschbelastung bleibt. Hinzu kommt der Straßenverkehr auf der ehemaligen B4. Sehr oft wird auf diesem Abschnitt zu schnell gefahren, und in regelmässigen Abständen stehen dort auch Radarwagen, ohne dass es zu einer wesentlichen Verbesserung der Situation gekommen ist.

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